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Prinzessin auf der Erbse? Nicht ganz...

01.05.16 -- CBF

Jede Geschichte lässt sich von verschiedenen Blickrichtungen aus erzählen. „Die Prinzessin auf der Erbse" von Andersen ist die eine Erzählweise. Aber auch die Brüder Grimm kannten den Stoff, haben jedoch ihre Version der Erzählung, „Die Erbsengroße", wieder aus ihren Kinder- und Hausmärchen herausgenommen. Nach dieser Vorlage hat Elke Litzka ein wunderschönes Stück Erzähltheater geschrieben das nun im Theater in der Kurve in Neustadt auf dem Spielplan steht.

Tanz über Gräbe/r/n - Weltkrieg in der Straßenbahn

16.02.16 -- CBF

Eine annähernd 100 Jahre alte Straßenbahn fährt durch die Mannheimer Innenstadt, an Board der Erste Weltkrieg. Das Neue Ensemble nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in die Stadtgeschichte zwischen 1914 und 1918. Unterhaltsam, humorvoll aber auch sarkastisch und traurig. Aus Zeitungsartikeln, Reden, Briefen, Tagebüchern und Liedern spricht zu uns eine Zeit die uns mahnen sollte. Konzept: Rainer Escher, Regie: Elisabeth Auer, Dramaturgie: Angela Wendt und Holger Endres. Kooperation mit dem Mannheimer Stadtarchiv und dem VRN.

Die ganze Bandbreite

15.02.16 -- CBF

Ich bin immer wieder überrascht was ich alles lernen darf wenn ich mich für meine Kunden ans Mikrofon stelle. Oder wussten Sie z.B. dass man aus russischem Löwenzahn Autoreifen herstellen kann? Das ist nämlich dem Reifenhersteller CONTINENTAL gelungen. Oder was einen wirklich hochwertigen Schraubstock ausmacht, wie ihn das Unternehmen BrockhausHeuer herstellt? Ich wusste z.B. auch nicht dass man heutzutage IT-Programme entwickeln kann ohne überhaupt programmieren zu können...

Szenen einer Ehe

14.02.16 -- CBF

"Ich habe drei Monate gebraucht, um dieses Buch zu schreiben, aber es hat mich lange Zeit meines Lebens gekostet, es zu erfahren." sagte Ingmar Bergman über sein Werk „Szenen einer Ehe". Vierzig Jahre nach Erscheinen der sechsteiligen Fernsehserie hat Sascha Koal den Stoff auf die Bühne des Theater Felina-Areal gestellt. »...ein spannendes, berührendes Theaterstück, das sich so aktuell anhört, als wären Johan und Marianne das Ehepaar von nebenan. (...) Sarah Gros und Christian Birko- Flemming sind ein authentisch zeitgenös-sisches Paar. (...) Die packende Inszenierung gibt Stoff zum Nachdenken.« Die Rheinpfalz »man wird zum unmittelbaren Zeugen des Kampfes zweier Menschen, die sich am Ende eingestehen werden müssen, dass es wohl die Liebe ist, die sie nicht zusammen leben lässt.« Mannheimer Morgen

Ente, Tod und Tulpe

10.10.15 -- CBF

Es ist das alte Thema das niemals alt werden wird und den Menschen niemals wird nicht beschäftigen: Der Tod. Wie ist es zu sterben, wie wird sich der Übertritt in das Nicht-mehr-sein gestalten, kommt etwas nach dem Tod und wenn ja was und wie wird sich das anfühlen? Kein Thema für Erwachsene allein, denn sobald das kindliche Individuum ein Bewusstsein entwickelt kommt schon die Erkenntnis von der Endlichkeit. Und deswegen richtet sich ENTE, TOD UND TULPE von Wolf Erlbruch an Kinder. Das vielfach ausgezeichnete Buch hat nun Annette Weber am CommunityArtCenter in Mannheim als mobile Theaterproduktion für Kindergärten und Schulen inszeniert. Die wunderbare Choreographin Catherine Guerin hat dabei mit meiner Schauspielkollegin Maike Wehmeier und mir eine tolle Arbeit geleistet. Und mit der Livemusik von Mike Rausch wird das Theatererlebnis zu einem humorvollen, leichten, aber auch ruhigen und ein bisschen traurigen Totentanz, sowohl für die ganz jungen als auch für die etwas älteren Zuschauer.

Bernhard Schultze vertont

18.07.15 -- CBF

Bernhard Schultze war nicht nur ein aussergewöhnlicher und bedeutender Maler und Gestalter von Skulpturen, er dichtete auch. Zur Ausstellung „Ein heller Hauch, ein funkelnder Wind" im Arp Museum Bahnhof Rolandseck habe ich eine Hörstation mit diversen Gedichten von Schultze eingerichtet. Die Ausstellung ist noch bis zum 01. Mai 2016 zu sehen und jedem Kunstinteressierten sehr ans Herz zu legen. Darüber hinaus durfte ich im Rahmen des Rolandseck-Festival für Kammermusik einige seiner Texte im Zusammenspiel mit prominenten Musikern der Klassikszene wie Guy Braunstein, Ohad Ben-Ari und anderen live vor Publikum vortragen.

Dreh: Alles Was Zählt

24.04.15 -- CBF

Als meine Agentur am Freitag Nachmittag um 16h die spontane Anfrage bekam ob ich am folgenden Montag und Dienstag für die RTL Serie „Alles Was Zählt" drehen könne mussten wir im ersten Moment leider absagen, stand mir doch am Donnerstag dieser Woche die Premiere von „Der Kontrabass" bevor und bei einem zweistündigen Solostück verzichtet man nicht gerne auf die Hauptproben! Aber dann habe ich kurz nachgedacht - und zugesagt.

Nach 18 Jahren wieder zu sehen in „Der Kontrabass"

24.04.15 -- CBF

Als ich 17 Jahre alt war wurde ich dazu überredet im Rahmen der Theater AG meiner Schule diesen zweistündigen Monolog von Patrick Süskind zur Aufführung zu bringen. Damals erkannte ich den Ruf zum Schauspieler und schwor mir im „richtigen" Alter dieses Ein-Mann-Stück noch einmal zu spielen. Mit 35, so alt wie der Protagonist im Stück, habe ich mein Versprechen eingelöst. Wie wichtig mir diese Produktion war und ist kann sich jeder leicht vorstellen. Und so habe ich am Theater Alte Werkstatt nicht nur dafür gesorgt dass dieses Stück in den Spielplan aufgenommen wird, sondern habe auch Konzept, Bühne und Sounddesign übernommen. Die Zusammenarbeit mit Regisseur Jürgen Hellmann war großartig: noch nie in meiner Laufbahn habe ich es erlebt dass Schauspieler und Regisseur sich „so dermaßen" (Zitat „Der Kontrabass") eine Vision teilen. Die Premiere am 05. März 2015 war ein voller Erfolg! Besonders freuen wir uns nun über die viele Gastspielanfragen die uns erreichen, und da es Teil des Konzepts war die Produktion mobil zu gestalten nehmen wir diese Gelegenheiten gerne wahr. Haben Sie Interesse? Wir gastieren auch gerne an Ihrem Haus!
Die Presse schrieb: „In der TAW-Inszenierung konnte Birko-Flemming den langanhaltenden Applaus auf sich vereinen. Gekonnt zog er alle Register der Gefühlsoktaven und sorgte - gerade auch im Blick auf die zu bewältigende enorme Textfülle - mit seiner faszinierenden Leistung dafür, dass der Monologabend unterhaltsam und spannend über die Runden ging."

Der Ritterschlag: Hitler darstellen

20.04.15 -- CBF

Eine verantwortungsvolle Aufgabe für einen Schauspieler… Adolf Hitler darstellen ist in mehrerer Hinsicht eine schwierige Sache… Ganz besonders wenn es sich um den jungen, unbekannten Hitler handelt, einem mittellosen Burschen aus dem Salzburger Land, von dem so wenig überliefert ist, der damals noch nicht war was er später einmal werden sollte… Und wenn die Dramaturgie auch noch beißend komisch ist und dem Zuschauer dieser arme Kerl auch noch Leid tun muss, dann muss man sehr ehrlich und devot an die Sache herangehen.

Dreh: Herr von Bohlen

31.10.14 -- CBF

Als „der letzte Krupp" ist er den meisten in Erinnerung: Arndt Friedrich Alfried von Bohlen und Halbach, kurz: Arndt von Bohlen. Sein Leben wurde nun von Florianfilm in der Regie von André Schäfer in Kooperation mit dem ZDF und arte verfilmt und kommt voraussichtlich nächstes Jahr in die Kinos. Da es kaum originale Filmaufnahmen von ihm gibt ist der Ansatz seiner filmischen Biografie eine Art nachgestellte Doku-Fiction. Im Film werden fünf Schauspieler für die Rolle des Arndt von Bohlen gecastet. Und einen von diesen Schauspielern spiele ich. Es war eine interessante Erfahrung ein Casting zu spielen, denn es fühlte sich durch die Machart des Filmes tatsächlich wie ein Casting an, obwohl man doch schon längst besetzt war.

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